Das sich Patienten kurze Wartezeiten wünschen ist nicht neu. Erstaunlich ist, dass immer noch so viele Praxen sich noch den Luxus leisten, die Geduld der Patienten mit unangemessenen Wartezeiten und servicefeindlichen Terminvergaben zu strapazieren. Aus unserer aktuellen Studie zu den Informationsangeboten von Zahnarztpraxen im Internet:

  • Für zwei Drittel der Patienten ist es im Vorfeld einer Behandlung sehr wichtig, Informationen darüber zu haben, ob eine Terminvergabe unkompliziert ist und dass die Wartezeit kurz ist.

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18 Jul 2010

Telemedizin: Videoapotheken werden getestet

In den Video-Apotheken (CoBox) betritt der Patient eine Kabine und per Internet wird eine Videoverbindung zur Apotheke aufgebaut. Per Bildschirm erfolgt die Beratung. Der Patient kann direkt Bestellungen aufgeben und sein Rezept einwerfen. Seine Lieferung erhält er per Kurierdienst nach Hause geschickt. Die Kombination von Versand und lokaler Präsenz vor Ort dürfte in ländlichen Regionen sehr interessant sein. Die Video-Apotheke kann sich in Arztpraxen oder Zahnarztpraxen befinden oder auch in einer Bank. In Hessen läuft ein Test der CoBox.

Prognose: Die Videoberatung wird zukünftig für alle erklärungsbedürftigen Produkte und Dienstleistungen stark an Bedeutung gewinnen. In Kombination mit dem Versandhandel können die Vorteile von Kundennähe mit den Vorteilen einer günstigen Kostenstruktur verknüpft werden.

29 Jun 2010

Was tun bei drohender Zahlungsunfähigkeit der Zahnarztpraxis?

Das Jahrbuch 2009 der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung weist für das Berichtsjahr 2008 aus, dass etwa 30 % der Zahnarztpraxisinhaber ein Einkommen (vor Steuern) unter 75.000,- Euro haben. Von diesem Betrag sind noch Einkommensteuern, Versorgungswerk- und Krankenkassenbeiträge, private Miete, Lebenshaltung, die Ausbildung der Kinder, Unterhaltszahlungen und evt. Schuldendienste zu begleichen. Unter dem Strich wird für viele der Betroffenen nur ein Minus herauskommen. Ein mögliches Szenario: Die Anzahl der Gläubiger steigt schnell an, das Liquiditätsmanagement wird immer unübersichtlicher, die persönliche Belastung steigt, der Praxisbetrieb leidet und die Zahlungsunfähigkeit droht.

Was tun bei drohender Zahlungsunfähigkeit?

  • Frühzeitig einen erfahrenen Berater mit Branchenerfahrung konsultieren!
  • Ein zukunftsfähiges Praxiskonzept etablieren!
  • Lösungen für aufgelaufene Schulden finden!

Beratungsunternehmen, die sowohl Erfahrung im Praxismanagement als auch in der Sanierung haben, sind rar.

Eine Empfehlung ist das Beraternetzwerk von Dentsolvent. Die Beratungsspezialisten des Netzwerkes Dentsolvent bieten an ihrem Standort in Münster und  in ihren Büroräumen in Berlin eine umfassende Beratung für Zahnarztpraxen im zugespitzten Krisenstadium an. Dentsolvent verfolgt die Philosophie, eine Insolvenz für die Zahnarztpraxis nach Möglichkeit zu vermeiden. Informationen über Dentsolvent finden Sie unter diesem Link.

Insolvenzrisiko für Zahnarztpraxen belastet

Die persönliche Belastung steigt in finanziellen Krisensituationen stark an

Das Arztsuchportal befindet sich noch in seiner Pilotphase. Ab Herbst 2010 soll das Portal online gehen. Die inhaltliche Konzeption verspricht im Vergleich zu bisherigen Portalen eine gute Qualität. So sollen Freitextbewertungen nicht möglich sein. Aus Sicht von Ärzten und Zahnärzten ist dennoch eine Portion Skepsis angebracht: » ganzen Beitrag anzeigen

07 Jun 2010

Frauenanteil in Heilberufen steigt weiter an

In den letzen Jahren wird immer wieder von der Feminisierung des Arzt- oder Zahnarztberufes gesprochen. Damit einher geht die Prognose, dass Berufsstarter, weil zunehmend weiblich, vermehrt ein Angestelltenverhältnis der Selbständigkeit vorziehen werden. In der aktuellen Ausgabe des Apo-Bank-Newsletters werden die neuesten Statistiken veröffentlicht. Danach ist der Anteil der angestellten Zahnärztinnen im ambulanten Bereich innerhalb von 10 Jahren auf rund 61 % gestiegen. Der Newsletter kann über die Website der Apo-Bank kostenlos abonniert werden.

Es gibt trotz Finanzkrise definitiv keine Kreditklemme für kleine und mittlere Unternehmen!

In die Größenklasse der kleinen und mittleren Unternehmen sind  Dentallabore und auch Arztpraxen und Zahnarztpraxen einzuordnen. Ansprechpartner für Kredite sind eher die Volksbanken (die Apotheker- und Ärztebank gehört ebenfalls zu dem Verbund der Genossenschaftsbanken) und Sparkassen als die Großbanken. Wichtig für eine erfolgreiche Finanzierungsverhandlung sind ein klares Konzept und eine gute Kommunikation mit dem Bankpartner.

Finanzierung

Finanzierung sichern

Der nachfolgende Ratgeber hilft Ihnen die Sprache der Banken zu verstehen und zeigt Ihnen auf, wie Sie langfristig mit einem professionellen Finanzmanagement den Erfolg Ihrer Arztpraxis, Zahnarztpraxis oder Ihres Dentallabores sichern. Die Ausführungen sind aus der Perspektive eines bilanzierenden Unternehmens formuliert. Für Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Praxisgemeinschaften oder Gemeinschaftspraxen können die Empfehlungen jedoch analog angewendet werden.

Finanzierungsregeln

26 Mai 2010

Jürgen Pischel schreibt in ZWP-Online

Für alle, die die bissigen, aber sehr fundierten Kommentare von Jürgen Pischel in der DZW vermissen, gibt es eine gute Nachricht:

Jürgen Pischel schreibt jetzt regelmäßig Kommentare zu aktuellen Themen aus der Berufs- und Gesundheitspolitik in ZWP-Online.

Zu finden unter www.zwp-online.info auf der rechten Bildschirmseite (nach unten scrollen).

08 Mai 2010

Die Patientengruppe 50+ im Netz

Das Internet ist längst nicht mehr das Medium der Jüngeren

Die Generation 50+ ist für jede Zahnarztpraxis eine wichtige Patientengruppe. Dass eine Zahnarztpraxis keinen Internetauftritt benötigt, weil nur die Jüngeren im Internet surfen, stimmt nicht!

Von den 30 Millionen über 50-jährigen Menschen in Deutschland nutzt etwa ein Drittel schon regelmäßig das Internet. Je höher das Haushaltseinkommen der “Un-Ruheständler” ist, umso höher ist auch die Aktivität im Internet. Zum Beispiel: Etwa 70 % der Männer mit einem Haushaltseinkommen von mehr als 4.000,- Euro monatlich nutzt das Internet aktiv für die Informationsrecherche. Haben Sie sich auch schon einmal die Frage gestellt, wer die Zeit für eine umfangreiche Informationssuche im Netz hat? Genau! -  Jemand, der z. B. nicht mehr tagtäglich aktiv im Berufsleben gefordert wird.

Wie sollte die Patientengruppe 50+ im Netz angesprochen werden? » ganzen Beitrag anzeigen

28 Apr 2010

Unternehmensnachfolge im Dentallabor planen

Mit der frühzeitigen Planung der Unternehmensnachfolge im Dentallabor können Vermögenswerte und Arbeitsplätze gesichert werden.

Folgende Gründe sprechen für eine frühzeitige Planung:

  • Für Elementarrisiken (z. B. Unfall, Tod) sollte vorgesorgt werden,
  • die Suche nach einem geeigneten Nachfolger benötigt Zeit,
  • nach BASEL II ist die Klärung der Unternehmensnachfolge Bestandteil des Ratings für Unternehmenskredite und
  • die steuerliche Planung benötigt wegen steuerlicher Fristen einen ausreichenden Vorlauf.

Die KfW-Mittelstandsbank schätzt, dass etwa ein Viertel der Unternehmen keinen Erfolg bei der Nachfolgeregelung haben. Folgende Ursachen führen in der Praxis häufig zu Problemen bei der Unternehmensnachfolge:

  • zu späte oder unzureichende Planung,
  • falsche Vorstellungen über den Unternehmenswert,
  • Finanzierungsprobleme,
  • steuerliche Fehleinschätzungen,
  • falsche Beurteilung rechtlicher Fragen oder
  • die Unterschätzung psychologischer Faktoren.

Im folgenden PDF-Download finden Sie 15 wichtige Regeln für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge:

PDF-Download Unternehmensnachfolge

Hinweis: In der Juni-Ausgabe der Zahntechniker-Zeitung erscheint ein ausführlicher Bericht zum Thema Unternehmensnachfolge!