Das Internet ist längst nicht mehr das Medium der Jüngeren
Die Generation 50+ ist für jede Zahnarztpraxis eine wichtige Patientengruppe. Dass eine Zahnarztpraxis keinen Internetauftritt benötigt, weil nur die Jüngeren im Internet surfen, stimmt nicht!
Von den 30 Millionen über 50-jährigen Menschen in Deutschland nutzt etwa ein Drittel schon regelmäßig das Internet. Je höher das Haushaltseinkommen der “Un-Ruheständler” ist, umso höher ist auch die Aktivität im Internet. Zum Beispiel: Etwa 70 % der Männer mit einem Haushaltseinkommen von mehr als 4.000,- Euro monatlich nutzt das Internet aktiv für die Informationsrecherche. Haben Sie sich auch schon einmal die Frage gestellt, wer die Zeit für eine umfangreiche Informationssuche im Netz hat? Genau! - Jemand, der z. B. nicht mehr tagtäglich aktiv im Berufsleben gefordert wird.
Wie sollte die Patientengruppe 50+ im Netz angesprochen werden?
- Die Generation der Älteren versteht sich nicht mehr als „Senioren“ und will auch nicht als solche angesprochen werden. Laut einer Umfrage (Datamonitor) lehnen sogar 98 % die Bezeichnung „Senioren“ ab.
- Verstehen Sie die Generation der Älteren als eigene Lebensstilgruppe: Sie sind aktive Meinungsbildner und befinden sich wissenshungrig im „Un-Ruhestand“.
- Schreiben Sie in einer klar verständlichen Sprache und vermeiden Sie Fremdwörter und Anglizismen.
- Gestalten Sie Ihre Medien übersichtlich und leserfreundlich (auch die „jüngeren“ Patienten profitieren). Aufblinkende „Pop-up-Fenster“ oder grelle Designs passen nicht in das Bild einer Zahnarztpraxis. (Es sei denn, Ihre Zahnarztpraxis ist auch so konzipiert; dies dürfte aber auf eine verschwindend geringe Anzahl zutreffen).
- Service gewinnt mit steigendem Alter an Bedeutung und sollte entsprechend kommuniziert werden.
