11 Aug 2011

Schönheit einer Internetseite beeinflusst das Klickverhalten

In eine Studie haben Wissenschaftler der Universität Münster das Klickverhalten von mehreren hundert Teilnehmern einer Studie analysiert. Als Ergebnis wurde festgestellt, das die Ästhetik der Seite ganz entscheidend den ersten Kontakt beeinflusst. Die Gestaltung der Internetseite hat somit nach diesen Ergebnissen einen höheren Stellenwert, als bislang vielfach angenommen. Neben den Inhalten und der Benutzerfreundlichkeit entscheidet die Schönheit einer Internetseite darüber maßgeblich, ob der Besucher überhaupt auf der Seite bleibe.

Meine Einschätzung für Seiten von Dienstleistern im Gesundheitswesen, beispielsweise Arztpraxis, Zahnarztpraxis, Dentallabor: Die Gestaltung der Internetseite, z. B. für eine Praxishomepage, sollte Vertrauen ausstrahlen und mit Form, Farbgebung, Bildsprache und Typografie das Leistungsangebot und die Leistungsversprechen hervorheben. Für eine Wiedererkennung und zur Schaffung einer Markenidentität sollte immer das Corporate Design stilvoll umgesetzt werden.

Dass sich Patienten kurze Wartezeiten wünschen ist nicht neu. Erstaunlich ist, dass sich immer noch so viele Praxen den Luxus leisten, die Geduld der Patienten mit unangemessenen Wartezeiten und servicefeindlichen Terminvergaben zu strapazieren. Aus unserer aktuellen Studie zu den Informationsangeboten von Zahnarztpraxen im Internet:

  • Für zwei Drittel der Patienten ist es im Vorfeld einer Behandlung sehr wichtig, Informationen darüber zu haben, ob eine Terminvergabe unkompliziert ist und dass die Wartezeit kurz ist.

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08 Mai 2010

Die Patientengruppe 50+ im Netz

Das Internet ist längst nicht mehr das Medium der Jüngeren

Die Generation 50+ ist für jede Zahnarztpraxis eine wichtige Patientengruppe. Dass eine Zahnarztpraxis keinen Internetauftritt benötigt, weil nur die Jüngeren im Internet surfen, stimmt nicht!

Von den 30 Millionen über 50-jährigen Menschen in Deutschland nutzt etwa ein Drittel schon regelmäßig das Internet. Je höher das Haushaltseinkommen der “Un-Ruheständler” ist, umso höher ist auch die Aktivität im Internet. Zum Beispiel: Etwa 70 % der Männer mit einem Haushaltseinkommen von mehr als 4.000,- Euro monatlich nutzt das Internet aktiv für die Informationsrecherche. Haben Sie sich auch schon einmal die Frage gestellt, wer die Zeit für eine umfangreiche Informationssuche im Netz hat? Genau! -  Jemand, der z. B. nicht mehr tagtäglich aktiv im Berufsleben gefordert wird.

Wie sollte die Patientengruppe 50+ im Netz angesprochen werden? » ganzen Beitrag anzeigen

  1. Optimieren Sie Ihre Website. Jede einzelne Seite Ihres Internetauftrittes sollte auf ein bis zwei Suchbegriffe textlich optimiert sein. Zusätzlich sollten die sogenannten Metatags geprüft werden. Dabei handelt es sich z. B. um den Titel der jeweiligen Seite. » ganzen Beitrag anzeigen
12 Apr 2010

Apps im Gesundheitswesen: Vita Zahnkonfigurator

Die Vita Zahnfabrik hat eine App mit dem Namen “Toothconfigurator” für das iPhone entwickelt, mit der im Patientengespräch die Frontzahnsituation simuliert werden kann. Mit dem iPhone wird zuerst ein Foto des Patienten  gemacht. Anschließend können Zähne aus der Vita Produktlinie ausgewählt und die Zahnlänge sowie die Zahnfarbe simuliert werden. Rezensionen gibt es noch kaum. Ich habe die App getestet: Funktioniert, erfordert aber einiges an Übung, wenn man im Patientengespräch schnell eine Situation simulieren will.

Heute stelle ich Ihnen ein börsennotiertes Unternehmen aus den USA vor, das sein Geld mit der Bewertung von Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Krankenhäuseren durch Patienten verdient: Health Grades Inc.

Health Grades ist mit seiner gleichnamigen Website www.healthgrades.com quasi eine Ratingagentur für Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Krankenhäuser. Die Einstufung erfolgt nach Service, Qualität und weiteren Kriterien (also vergleichbar zu einigen deutschen Portalen). Die Praxen können eigene Informationen ergänzen. Die Versicherungsgesellschaften zeigen bereits deutliches Interesse an dem Portal. Was ist das Besondere an diesem US-Portal? Das Unternehmen ist bereits aus der Start-Up-Phase herausgewachsen und äußerst profitabel. Das Unternehmen ist schuldenfrei, Umsatz und Gewinn sollen 2010 um über 20 % steigen.

Healthgrades

Die Kursentwicklung von Healthgrades - Ein Bewertungsportal für Arztpraxen

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In Deutschland gibt es bereits zahlreiche Suchportale für Patienten mit der Bewertungsmöglichkeit der besuchten Arztpraxis oder Zahnarztpraxis. Von Patientenseite werden die Angebote, z. B. bei der Suche nach einem Zahnarzt, mit steigender Tendenz wahrgenommen. In unserer aktuellen Marktforschungsstudie befragen wir Patienten u. a. danach, ob Such- und Bewertungsportale bei der Online-Recherche in Betracht kommen: Immerhin gaben 45 % der bisher befragten Personen an, dass sie die Recherche in Bewertungsportalen für Ärzte oder Zahnärzte ernsthaft in Erwägung ziehen würden. » ganzen Beitrag anzeigen

15 Mrz 2010

Apps aus dem Bereich Gesundheit: Happy wakeUp

Aufstehen, wenn Körper und Geist bereit sind

Die Beschreibung der App verspricht, dass man sich morgens einfach besser und ausgeschlafener fühlt, wenn man nur zum passenden Zeitpunkt geweckt wird. Berücksichtigt man die Schlafphase muss dieser Zeitpunkt nicht Punkt 6:15 Uhr sein. Keine Sorge, in der App kann man den jeweils spätesten Weckzeitpunkt einstellen.

Das Programm würde dann statt 6:15 (späteste Weckzeit) beispielsweise 6:05 Uhr ermitteln und bereits zu dieser Zeit wecken. Gut gelaunt, weil passend aufgestanden, gewinnt man noch 10 Minuten mehr Zeit für das Frühstück und kann sich dabei das Diagramm seiner Schlafrhythmen der vergangenen Nacht ansehen.

Wie funktioniert das Ganze? Über das Mikrofon des iPhones werden die Schlafgeräusche aufgezeichnet und im Programm ausgewertet. Das Gerät muss in der Nähe des Kopfes liegen. Wegen des Stromverbrauchs der Anwendung sollte es am Stromnetz angeschlossen sein (- ansonsten ist man am nächsten Morgen zwar ausgeschlafen, hat aber trotzdem schlechte Laune, weil man seinen Termin verpasst hat oder zu spät zur Arbeit kommt).

Ob sich diese App zu einer “Gesundheitsapp” entwickeln kann, die beispielsweise in der Schlafmedizin eingesetzt wird, kann ich heute nicht beurteilen. Die Idee zeigt aber, dass mit Apps für Mobiltelefone auch Anwendungen in der Telemedizin möglich sind. Immerhin hat die App im Nokia-Forum einen zweiten Platz in einem Wettbewerb gewonnen. Im deutschen App-Store gibt es übrigens nur wenige Bewertungen, davon aber mehrere negative.

05 Mrz 2010

Apps: Der neue Markt des mobilen Internets

Die Jahre 2010 bis 2012 – der neue Markt des mobilen Internets

Das Internet auf mobilen Endgeräten war zweifelsohne eines der Hauptthemen auf der Cebit 2010. Zeichnet sich hier ein neuer Megatrend ab? Ja, denn alleine die rasante Entwicklung der Apps ist  ein eindrucksvoller Beleg für diese These. Apps sind kleine und nützliche Programme zum schnellen und kostengünstigen Download auf das Handy.

lja Laurs, CEO von GetJar, dem weltweit zweitgrößten Anbieter von Apps , nannte auf der Cebit eindrucksvolle Zahlen:

  • Weltweit gab es 7 Billionen Downloads von Apps in 2009.
  • Für 2012 werden 50 Billionen Downloads von Apps erwartet.
  • Allein im Appstore von Apple gibt es 135.000 Apps von 28.000 Entwicklern.
  • Für das Google-System Android gibt es 35.000 Apps, pro Monat kommen derzeit ca. 4.000 Apps hinzu.
  • „Alles wird in Apps sein!“

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05 Mrz 2010

Cebit 2010 – die Themen aus dem Gesundheitswesen

Telemedizin und elektronische Gesundheitskarte

Die Cebit widmete in diesem Jahr Anwendungen und Produkten aus dem Gesundheitswesen einen eigenen Bereich. Schwerpunkte der Aussteller waren die Telemedizin und im Besonderen die Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte.

Nachfolgend eine Auswahl meines Rundgangs:

Elektronische Gesundheitskarte

Der Messestand Future Care

Future Care hieß der Gemeinschaftsstand der BITKOM, der Bundesministerien für Gesundheit und Wirtschaft/Technologie sowie einer Anzahl von Unternehmen aus der Industrie und der Softwarebranche. In einem geführten Rundgang  konnten die Besucher in Kleingruppen die praktische Anwendung der Gesundheitskarte erleben. » ganzen Beitrag anzeigen