18 Jul 2010

Telemedizin: Video-Apotheken werden getestet

In den Video-Apotheken (CoBox) betritt der Patient eine Kabine und per Internet wird eine Videoverbindung zur Apotheke aufgebaut. Per Bildschirm erfolgt die Beratung. Der Patient kann direkt Bestellungen aufgeben und sein Rezept einwerfen. Seine Lieferung erhält er per Kurierdienst nach Hause geschickt. Die Kombination von Versand und lokaler Präsenz dürfte in ländlichen Regionen sehr interessant sein. Die Video-Apotheke kann sich in Arztpraxen oder Zahnarztpraxen befinden oder auch in einer Bank. In Hessen läuft ein Test der CoBox.

Prognose: Die Videoberatung wird zukünftig für alle erklärungsbedürftigen Produkte und Dienstleistungen stark an Bedeutung gewinnen. In Kombination mit dem Versandhandel können die Vorteile von Kundennähe mit den Vorteilen einer günstigen Kostenstruktur verknüpft werden.

Das Arztsuchportal befindet sich noch in seiner Pilotphase. Ab Herbst 2010 soll das Portal online gehen. Die inhaltliche Konzeption verspricht im Vergleich zu bisherigen Portalen eine gute Qualität. So sollen Freitextbewertungen nicht möglich sein. Aus Sicht von Ärzten und Zahnärzten ist dennoch eine Portion Skepsis angebracht: » ganzen Beitrag anzeigen

07 Jun 2010

Frauenanteil in Heilberufen steigt weiter an

In den letzen Jahren wird immer wieder von der Feminisierung des Arzt- oder Zahnarztberufes gesprochen. Damit einher geht die Prognose, dass Berufsstarter, weil zunehmend weiblich, vermehrt ein Angestelltenverhältnis der Selbständigkeit vorziehen werden. In der aktuellen Ausgabe des Apo-Bank-Newsletters werden die neuesten Statistiken veröffentlicht. Danach ist der Anteil der angestellten Zahnärztinnen im ambulanten Bereich innerhalb von 10 Jahren auf rund 61 % gestiegen. Der Newsletter kann über die Website der Apo-Bank kostenlos abonniert werden.

26 Mai 2010

Jürgen Pischel schreibt in ZWP-Online

Für alle, die die bissigen, aber sehr fundierten Kommentare von Jürgen Pischel in der DZW vermissen, gibt es eine gute Nachricht:

Jürgen Pischel schreibt jetzt regelmäßig Kommentare zu aktuellen Themen aus der Berufs- und Gesundheitspolitik in ZWP-Online.

Zu finden unter www.zwp-online.info auf der rechten Bildschirmseite (nach unten scrollen).

05 Mrz 2010

Apps: Der neue Markt des mobilen Internets

Die Jahre 2010 bis 2012 – der neue Markt des mobilen Internets

Das Internet auf mobilen Endgeräten war zweifelsohne eines der Hauptthemen auf der Cebit 2010. Zeichnet sich hier ein neuer Megatrend ab? Ja, denn alleine die rasante Entwicklung der Apps ist  ein eindrucksvoller Beleg für diese These. Apps sind kleine und nützliche Programme zum schnellen und kostengünstigen Download auf das Handy.

lja Laurs, CEO von GetJar, dem weltweit zweitgrößten Anbieter von Apps , nannte auf der Cebit eindrucksvolle Zahlen:

  • Weltweit gab es 7 Billionen Downloads von Apps in 2009.
  • Für 2012 werden 50 Billionen Downloads von Apps erwartet.
  • Allein im Appstore von Apple gibt es 135.000 Apps von 28.000 Entwicklern.
  • Für das Google-System Android gibt es 35.000 Apps, pro Monat kommen derzeit ca. 4.000 Apps hinzu.
  • „Alles wird in Apps sein!“

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13 Feb 2010

Fit für die Zukunft

Welche Trends bestimmen die Arbeitswelt von morgen?

“Woher sollen wir das wissen?” So mögen einige Leser spontan auf diese Frage reagieren. Bei manchen Megatrends sagen Sie sich vielleicht rückblickend: “Das hätte man eigentlich absehen können”. Beispiele gibt es genug: Die aktuelle Finanzkrise, die Polarisierung der Märkte mit den Ausprägungen “Billig” und “Luxus” oder die rasante Entwicklung des Internets. Wer von Ihnen hätte vor zehn Jahren gedacht, dass es Quelle heute nicht mehr gibt?

Unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft sind im steten Wandel. Da wird es für Unternehmer immer wichtiger, Trends zu verfolgen. Bei Aktien wissen wir heute, dass das gute alte Prinzip von Kostolanys “Kaufen und liegen lassen” nicht mehr funktioniert. Heute geht es eher um das richtige Timing: Eine ausführliche und ständige  Trendanalyse ist die Basis für ein erfolgreiches Aktieninvestment.

Auch bei unternehmerischen Entscheidungen ist das richtige Timing von enormer Bedeutung:

Zu früh investiert = Gefahr der Fehlinvestition mit Geldverlust

Zu spät investiert = Chance für frühe Gewinne verpasst, Marktanteile an den Wettbewerb abgegeben

Doch was können wir tun, um bei der nächsten Investition den richtigen Zeitpunkt zu erwischen? Wir benötigen eine Strategie – ein längerfristig ausgerichtetes und planvoll angestrebtes Ziel. Aus meiner Erfahrung als Berater werden strategische Investitionsentscheidungen in vielen (Zahn)Arztpraxen und Unternehmen bisweilen rein intuitiv getroffen -  oftmals, weil der Steuerberater es aus steuerlichen Gründen empfohlen hat, oder aus der Angst heraus, etwas zu verpassen. Wie fundiert waren Ihre letzten drei Investitionsentscheidungen?

Damit Sie den nächsten wichtigen Trend für Ihr Unternehmen nutzen, lohnt es sich das eigene Umfeld zu verlassen. Schauen Sie erst auf demographische, soziale, regionale und globale Entwicklungen und fokussieren Sie dann auf Ihre Branche. In diesem Blog erhalten Sie Impulse für Ihre unternehmerischen Entscheidungen.

Strategie

Haben Sie die richtige Strategie?

08 Feb 2010

Der Autor des Weblogs

Hans-Gerd Hebinck

Dipl.-Betriebswirt (FH) Hans-Gerd Hebinck