1. Optimieren Sie Ihre Website. Jede einzelne Seite Ihres Internetauftrittes sollte auf ein bis zwei Suchbegriffe textlich optimiert sein. Zusätzlich sollten die sogenannten Metatags geprüft werden. Dabei handelt es sich z. B. um den Titel der jeweiligen Seite. Prüfen Sie, ob Ihre Website intern verlinkt ist, z. B. durch Querverweise im Text.  Fast immer lassen sich viele „Kleinigkeiten“ mit relativ wenig Aufwand verbessern. Ein Aufwand, der sich lohnt, weil Suchmaschinen gut optimierte Internetseiten mit einem höheren Ranking belohnen. Beauftragen Sie einen Experten mit der Optimierung. Natürlich gibt es noch eine Vielzahl weiterer Maßnahmen, die hier nicht alle vorgestellt werden können.
  2. Sammeln Sie Empfehlungen von anderen Websites. Jeder Link von einer anderen Website zur eigenen ist aus Sicht der Suchmaschinen wertvoll. Links sind quasi Empfehlungen. Je mehr Empfehlungen eine Website hat, um so höher ist sie im Ranking und wird dementsprechend auf einer vorderen Position angezeigt. Fragen Sie Ihre Lieferanten und Geschäftspartner, ob Ihnen diese einen Link  „schenken“. Im zweiten Schritt sollten Sie gezielt nach guten Portalen und Webkatalogen Ausschau halten. Bevorzugen Sie solche, die ohne Bewertung arbeiten. Empfehlungen von Seiten, die aus der gleichen Branche kommen, also aus dem Gesundheitswesen, sind tendenziell sehr positiv.
  3. Generieren Sie automatische Backlinks. Konsumgüterhersteller nutzen hierzu gezielt Social Communities wie z. B. Facebook. Für die Arztpraxis oder Zahnarztpraxis sollten Facebook und Co. eher gemieden werden. Xing ist gut und seriös. Bewährt haben sich auch Pressemitteilungen, die in Presseportalen eingestellt werden können. Beachten Sie unbedingt die entsprechenden Richtlinien des jeweiligen Presseportals. Selbstverständlich ist auch: Der Text sollte eine sehr gute Qualität hinsichtlich Schreibstil und Formatierung aufweisen.
  1. Die Bedeutung der Suchmaschinenoptimierung wird (leider) noch immer unterschätzt. Gerade im Gesundheitswesen, das in der Selbstvermarktung gesetzlich eingeschränkt ist, bietet Suchmaschinenoptimierung eine der günstigsten und effektivsten Marketing-Möglichkeiten, die sich definitiv rechnet. Eine Praxis, die nicht mindestens auf der zweiten Ergebnisseite erscheint, ist für potentielle Patienten praktisch nicht existent.
    Dies ist nicht nur Theorie, sondern durch Erfahrungswerte bestätigt, da wir selbst für die Webseiten einiger Praxen Suchmaschinenoptimierung betreiben. Die investierten Kosten (im Schnitt unter € 150.- Monat, je nach Paket) dafür amortisieren sich schon nach kurzer Zeit. Für Ärzte, die lieber selbst Ihre Zeit dazu investierten, haben wir unter http://www.b2b-suchmaschinen-optimierung.de/regionale-suchmaschinenoptimierung.html alle wesentlichen Informationen zusammengestellt, um die eigenen Webseiten zu optimieren.
    Ergänzend zum Beitrag sollte noch erwähnt werden, dass einer der gewichtigsten Faktoren Inhalt ist (neudeutsch Content). Der sollte aktuell sein und öfter geändert werden. Des weiteren ist das Verhältnis von Quelltext zu Content für Suchmaschinen ein wesentlicher Indikator für die Relevanz einer Seite. Bei Verlinkungen kommt es weniger auf die Masse, als auf die Qualität an. Ideal sind themenrelevante Links. Wenn Sie dann noch für die Seitenbeschreibung zwischen 140 und 150 Zeichen verwenden, eine Robots.txt sowie eine Sitemap vorhanden ist und der Programmcode nicht zu viele Fehler hat, steht einer Platzierung weit vorne in den Suchergebnissen nichts mehr im Weg.

  2. Kommentar von Hans-Gerd Hebinck

    Ich stimme zu: Die Summe der unterschiedlichen Aktionen macht den Erfolg aus. Die Optimierung der eigenen Webseiten selber vorzunehmen ist sehr mühsam und mit sehr viel kontinuierlicher Arbeit verbunden. „Selber machen“ ist nur etwas für jemanden, der das als Hobby betreiben möchten. Bewertet man die investierte Zeit, in der man auch anderweitig beruflich aktiv sein könnte, werden sich keine Kostenersparnisse ergeben. Nur mit viel Erfahrung und Wissen können die einzelnen Themen produktiv abgearbeitet werden. Die Preise für Suchmaschinenoptimierung sind sehr unterschiedlich. Die Ziele für die Platzierung bestimmen automatisch auch das zu investierende Budget. Umkämpfte Begriffe, wie z. B. im Versicherungsbereich, erfordern eine höhere Investition. Auch ist es ein erheblicher Unterschied, ob ein Suchbegriff bundesweit in der Trefferliste oben stehen soll, oder nur regional (wie das bei Arztpraxen, Zahnarztpraxen der Fall ist). Beispiele: Der Werbeetat für Suchmaschinenoptimierung für einen Webshop mit Elektronikartikel sollte wesentlich höher liegen als für der Werbeetat für eine Arztpraxis in einer Kleinstadt. Der Werbeetat für eine Zahnarztpraxis in Berlin sollte deutlich höher sein als der Etat für eine Zahnarztpraxis in einen Dorf in Ostfriesland.

  3. Vielen Dank für die Ergänzung. Natürlich sind die Kosten einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung vor allem davon abhängig, wie sehr ein Markt umkämpft ist. Doch ca. 25% der deutschen Unternehmen (vor allem Selbständige, Klein- und Kleinstbetriebe) verfügen noch nicht einmal eine eigene Webseite. So ist es noch möglich, seine Webseiten im regionalen Umfeld mit relativ geringen Kosten auf Top-Positionen zu bringen.
    Auch beim Thema „Selber machen“ stimme ich Ihnen voll zu. Nicht nur, dass die dafür aufzuwendende Zeit in keiner Relation zur Kosteneinsparung steht – es besteht zudem die Gefahr, dass eine Überoptimierung schlimmstenfalls sogar den Ausschluss aus dem Google-Index nach sich ziehen kann.

  4. Auf Zeitong.de habe ich erfahren, dass es wieder neue Arztbewertungsportale gibt. Auf der einen Seite finde ich es schön, dass man sich im Internet über Ärzte informieren kann. Doch weiß ich nicht genau, ob man Arztbewertungsportalen glauben kann. Ich denke schon, dass die Betreiber solcher Webseiten wollen, dass auf ihren Internetseiten keiner seine eigene Arztpraxis durch manipulierte Einträge bzw. Bewertungen verbessert. Aber kann man wirklich solche Internetportale für Arztbewertungen auf Betrug kontrollieren?