Diese spannende Frage bewegt derzeit sowohl die Fachleute in vielen Kammern und Verbänden, als auch die Verantwortlichen in der Zahnarztpraxis und im Dentallabor. Ich gehe davon aus, dass in den nächsten 2 Wochen hierzu Klarheit hergestellt werden kann. In der Diskussion geht es darum ob von der rechtlichen Konstruktion für die Übermittlung der Patientendaten in das Dentallabor eine „Auftragsverarbeitung“ vorliegt oder ob es sich um eine „Übermittlung zur Erfüllung des Behandlungsvertrags unter Befreiung des Zahnarztes von der Schweigepflicht durch Einwilligung des Patienten“ handelt. Für beide Varianten sind praktische Lösungen notwendig, die sich im Detail unterscheiden.  Meine Empfehlung: Es lohnt sich noch ein paar Tage zu warten, auch wenn schon bald der 25. Mai 2018 ist und die DSGVO anzuwenden ist. Im Hintergrund sind für Sie einige fachkundige Personen mit viele Engagement an der Klärung dieser Frage beschäftigt. Es ist eine Lösung in Sicht, die dann zu einer möglichst bundeseinheitlichen Vorgehensweise führen sollte.

Es scheint im Moment darauf hinauszulaufen, dass es in unterschiedlichen Bundesländern von den Aufsichtsbehörden und von der BZÄK unterschiedliche Meinungen gibt.

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